Hurra! Unsere Arbeiten werden im neuen Buch Basic Identity des in Barcelona ansässigen Verlags Index Book präsentiert.
Also ich gehe gerne bei Onay einkaufen, einem türkischen Lebensmittelladen hier in Innsbruck. Die Auswahl an frischem Obst und Gemüse ist wirklich groß, natürlich gibt es ein phantastisches Sortiment an Gewürzen aus aller Herren Länder, es gibt unendlich viele Oliven in zahllosen Varianten, dazu unbekannte Hülsenfrüchte in den Farben des Regenbogens, köstlichen Schafskäse in Riesendosen, ...
Und an der Kassa gibt's Camel Balls, € 0,15 je Hoden.
Diese ca. 2 cm im Durchmesser großen, nach Kameleiern aussehenden Kaugummis sind super gagig (häääh, was ist das bitte?) und entpuppen sich bestimmt als topp Spaßartikel für jede Kinderparty. Die weiße Kaugummimasse ist von einem braun-gescheckt dragierten Mantel umgeben, der diese Eier behaart aussehen lassen soll. Im Inneren sind die Kaugummis mit einer giftig rot gefüllten extra sauren Süßwarenflüssigkeit mit Kirschgeschmack versehen.
Feinschmecker aufgepasst: diese Delikatesse ist erhältlich bei Onay in Innsbruck oder bei sweets-online.com (von hier stammt auch die gagige Beschreibung).
Herr Hansrudolf Suter aus der Schweiz hatte 1984 eine Vision:
Er wollte die größte Seifenblase der Welt erzeugen.
Nach monatelangem tüfteln und ausprobieren - Gerüchten zufolge zog er sich in dieser Zeit in den Keller zurück und seine Frau wurde sehr traurig, weil sie ihn so selten sah - hatte er endlich das richtige Seifenblasenrezept entwickelt.
Und in einem offiziellen, notariell beglaubigten Weltrekordversuch schaffte Herr Hansrudolf tatsächlich die "bis dahin nie gesehene"* Seifenblasengröße von 4,75 Metern.
Herr Hansrudolf und seine Frau waren sehr glücklich ;)
Hier das Originalrezept von Herrn Hansrudolf Suter zum selbermachen, gleich für 11 Liter, damit sich das auch so richtig lohnt:
1 Liter lauwarmes Wasser
0,75 Kilo Neutralseife
25 Gramm Tapetenkleister
500 Gramm Zucker
Mehrere Minuten gut rühren und dann 24 Stunden ziehen lassen. Am nächsten Tag weitere 9 Litern Wasser hinzugeben und wieder gut umrühren.
Viel Spass!
Bild 1: Eine, meiner Meinung nach, sehr gelungene Darstellung einer Mountainbike-Spitzkehre. Wobei es sich wohl um professionelles Equipment zu handeln scheint, da der Fahrradrahmen dermaßen dünn sein muss, dass er gar nicht mehr zu erkennen ist.
(Gesehen zwischen Kreith und Kapfers in Tirol)
Bild 2: Also mit dem hätte ich nicht gerechnet, dass nach dem Welt-Autobauer auch die lokale Industrie beginnt mit unserem Namen auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen.
(Gesehen in Natters in Tirol)
Bild 3: aus Tyrol?
(Gesehen in Vöcklabruck in Oberösterreich)
Bild 4: Ein Zahlenrätsel unseres lokalen Mittagsessensversorgers. Wir konnten es nicht lösen...
... ist die Furcht vor dem Freitag den 13. In einer etymologisch kühnen Zusammenstellung ist auch der für den Laien verständlichere Begriff Friggatriskaidekaphobie gebräuchlich. Triskaidekaphobie (griech.: τρία καὶ δέκα, Zahlpräfix: τρισκαιδεκα- triskaideka- »dreizehn-«; und φόβος phobos »Furcht«) ist im Allgemeinen die abergläubische Furcht vor der Zahl dreizehn. Pfoa!
Bei starker Ausprägung der Paraskavedekatriaphobie, insbesondere dann, wenn die Betroffenen alles, was mit der Zahl 13 zu tun hat, vermeiden und umgehen, handelt es sich um eine isolierte (spezifische) Phobie im medizinischen Sinne. Sie kann im Einzelfall so weit führen, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag den Dreizehnten nicht aus dem Bett trauen.
Eine Auswertung von Krankmeldungen der Jahre 2006 bis 2008 ergab, dass an einem Freitag den 13. drei- bis fünfmal mehr Arbeitnehmer krankgeschrieben sind als im Durchschnitt.
Ich bin selbständig, da kann ich mir keine Friggatriskaidekaphobie leisten.
Quelle: Wikipedia
Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kommt die US-Partnervermittlungsseite OkCupid (»The Best Dating Site on Earth«) in einer gerade veröffentlichten Studie. Dazu wurden die Profile von 9785 Benutzern mit Smartphones ausgewertet und festgestellt, dass User, welche ihre Bilder mit iPhones hochladen, die meisten Sexualpartner hatten. Im Detail:
Hallo Tom!? Sorry, du hast doch ein ...
Christian und ich haben unsere iPhones 4 schon bestellt.
Hier gibt's die harten Fakten bei Wired.
Sent from my sexy iPad :-)
Am Obernbergersee ist der Neubau eines Hotels mitten im Landschaftsschutzgebiet geplant. Die Gemeinde hat sich für eine Realisierung ausgesprochen, das Projekt wird derzeit bei der Bezirkshauptmannschaft geprüft, Baubeginn soll im Frühjahr 2011 sein.
Mehr Information und eine Unterschriftenliste für den Erhalt des Obernbergersees gibt es auf dieser Website:
http://www.obernbergersee-in-gefahr.at
So richtig aufgefallen ist es mir ja noch nie, Karin Geishofer zeigt aber deutlich, dass so manche antiquierte Kopfbedeckung anatomisch sehr eng sowohl mit dem Hinterteil der hauseigenen Katze, wie auch dem nackten Torso eine Huhnes verwandt sind.
Die kürzlich gezeigte Ausstellung der Mühlviertler Textilartistin befasste sich mit Lichtobjekten, deren Formen von alten Hutmodels geprägt sind. Ungewöhnlich wie der Ausstellungsort, ein im Rohbau befindlicher Dachboden, war auch die Präsentation und Inszenierung der Artefakte. Die Bilder sprechen für sich.
Mick Jagger beauftragte mit diesem freundlichen Brief (wer hat eigentlich das tolle Briefpapier entworfen?) seinen Freund Andy Warhol mit der Gestaltung des neuen Rolling Stones Albums:
"In my short sweet experience, the more complicated the format of the album, e.g. more complex than just pages or fold-out, the more fucked-up the reproduction and agonising the delays. But, having said that, I leave it in your capable hands to do what ever you want ............ and please write back saying how much money you would like."
Hallo, wer hat Lust, den Transporteuren mit solchen Aufträgen das Leben zu versüßen?
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Warhol hat später für das neunte Stones Album Sticky Fingers das Cover entworfen und dabei ganz offensichtlich auf Jaggers Warnungen gepfiffen:
Der Herr am Cover steckt in knallengen Jeans, in die ein echter, funktionsfähiger Zipverschluss eingearbeitet wurde. Aber der Zip zerkratzte bereits während des Versands den Song Sister Morphine auf darübergestapelten Alben. Schliesslich wurde der Zip schon vor dem Transport geöffnet, sodass er genau in der Mitte der Scheibe keinen Schaden anrichten konnte.
Aber jetzt stand die Hose sperrangelweit offen. Und da sich im Schritt des abgebildeten Gentleman (irgendwer aus Warhols Factory) dessen Gemächt nur allzu deutlich abzeichnete, musste das Cover im katholischen Spanien durch eine Konservendose mit Fingern ersetzt werden.
Wer kennt das nicht ?
Sommer, Urlaub in Europa, egal ob 30 km nördlich oder südlich – jedes Jahr geduldiges empfangen von Emails, "Could not send mail" Popups und kaputte Tastaturen auf Windows95 Rechnern mit 13 Zoll Bildschirmen.
Wann ist Europa endlich digital ein Raum, wo mit dem eigenen Notebook, Smartphone ... grenzüberschreitend online gegangen wird.
Gerade jetzt, wo wir laut Mobilfunkbetreiber alle ein Smartphone brauchen, es aber hinter der Grenze in großen Teilen nicht wie beworben verwenden können – zumindest nicht ohne fette Rechnung am Monatsende. Da wird das Smartphone wieder zum einfachen Phone, und wem auch das zu teuer ist, der hat zumindest den Wecker immer mit dabei.
Und so kommt auch heuer wieder die gute alte Postkarte zum Einsatz.
Wer als Motivationsanreiz für die unausweichlichen Haushaltstätigkeiten einen alternativen Ansatz ausprobieren möchte, sollte sich das handliche Werk des autoditakten Reinigungprofessionalisten Michael de Jong zu Gemüte führen.
Erstens reichen dem New Yorker Künstler verschiedenste Kombinationen von fünf simplen Ingredienzien für die Reinigung von allen erdenklichen Gegenständen. Und zweitens bietet die textliche Aufbereitung in tabellarischer Form und die auf das Wesentliche kondensierten Anwendungsbeschreibungen vor allem für den testosterongeleiteten Anteil der Bevölkerung einen wohl leicht verständlichen Einstieg.
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Tōru Iwatani, der Erfinder von Pac-Man, hat im Juni zwei seiner Original-Skizzen aus der Planungsphase des Games gezeigt. Ganz klar, die 1979 oder 1980 entstandenen Blätter sind heilig und gehören ins Museum für Videogame-History.
Mit dabei: Fl!p, unser ehemaliger Praktikant – der beschte – und das ganze im schönsten Tal der Welt, genau, dem Ötztal.
Das Programm:
Zuerst ging`s über den Reinhard-Schiestl-Klettersteig an der Burgsteiner Wand zur verdienten Einkehr in die Jausenstation Siggi !! und zum Abschluss noch der Klettersteig Lehner Wasserfall.
Auf der einen Seite, Christian und Rainer, die schon bei ihren ersten computertechnischen Gehversuchen kräftig in den sündhaften (teuren) Apfel bissen und seitdem nie anderes Obst probiert haben. Und auf der anderen Seite ich (alleine), der EDV-Wechselbalg im Team, der stets Neues in den unendlichen Weiten sucht (und ausprobiert).
Die Kluft zwischen den Parteien scheint nicht mehr zu schliessen zu sein, denn die Fronten sind verhärtet. Seit Monaten werden mindestens einmal wöchentlich die Argumente wie Fausthiebe der jeweils anderen Partei ins Gesicht geschleudert. Auch verbale Untergriffe wie "weil das Ding eben hässlich ist" oder "das kann ja nicht einmal (multitasking), hähä" gehören zum Standardrepertoire.
Ich möchte diesen Ort, zur Bereinigung der Zwistigkeiten nützen und leihe euch gerne mein Android Smartphone, damit Ihr regelmäßig nachschauen könnt, ob das neue IPHONE 4G (welches im übrigen nichts besser kann als mein schönes Android) erst in 5 oder doch schon in 4 Monaten in Österreich erhältlich sein wird.
Wir vermieten bei uns in der Innstraße 77 zwei Büroarbeitsplätze, einzeln oder für ein Zweier-Team, beide ab 01. Juli. Die harten Fakten je Arbeitsplatz:
Bei Interesse bitte einfach melden und wir führen euch bei einem feinen Kaffee durch die Räumlichkeiten.
Man kann über Umweltschutzorganisationen denken, wie man will. Natürlich nerven die Keiler in allen Großstädten, natürlich ist die ein oder andere Gutmenschaktion fragwürdig, sinnlos oder einfach nur dumm. Und wir alle fahren Auto.
Aber der von Greenpeace initiierten Redesign BP's Logo Kampagne kann ich einiges abgewinnen. Dem bösen Erdölkonzern (Leck Sand) mit dem umweltfreundlichen grünen Logo soll ein neues, ein stimmigeres Erscheinungsbild verpasst werden. Ganz in der Tradition des Culture Jamming wird die bekannte Marke neuinterpretiert und ihre Aussage umgekehrt.
Bis 28. Juni 2010 kann jeder seine apokalyptische Version von British Petrol auf die Flickr Behind the Logo Gruppe hochladen. Dort sind inzwischen nahezu 1000 BP-Logos eingelangt, von krakelig über engagiert bis geistreich.
Apropos Culture Jamming: zu diesem Thema sei noch das gleichnamige Buch von Kalle Lasn empfohlen, ein lesenswerter Tritt in den Allerwertesten der Konzerne, der Konsumenten, der Werbung, der Politik, ...
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